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Gesundheitsvorsorge bei Alpakas

Alpakas gelten als sehr robust und wenig krankheitsanfällig. Das tägliche Beobachten der Alpakas ist sehr wichtig, denn ist ein Alpaka mal krank zeigt es erst spät Symptome.

Es gibt einige Dinge die zur Vorbeugung bei Alpakas unumgänglich sind. Dazu gehört das gute Beobachten, das Abtasten der Tiere und regelmäßige Checks. Der Kot sollte bei der Reinigung angeschaut werden und mindestens einmal pro Jahr muss eine Kotprobe abgegeben werden. Sollte eine Zahnfehlstellung bestehen, so muss das Tier ab und zu kontrolliert werden und die Zähne sollten bei Bedarf gekürzt werden. Dies gilt auch für die Zehennägel.

Ein gesundes Alpaka trägt den Kopf aufrecht und reagiert immer neugierig. Ein krankes Tier wird teilnahmslos und bei Schmerzen hängt sein Hals durch.
Bei Verdacht auf eine Krankheit muss die Temperatur gemessen werden. Normal ist eine Temperatur von 37,5° C bis 38,9° C. Außerhalb dieser Temperaturnormen ist umgehend der Tierarzt zu rufen. Neben einem Befall mit Würmern können Alpakas unter anderen parasitären Erkrankungen (Ektoparasiten wie Milben) sowie an Infektionen durch Viren, Bakterien und Pilzen leiden.

Der Ernährungszustand der Alpakas ist durch das dichte Wollkleid nicht sichtbar, deshalb sollte man durch einen Fühltest diesen regelmäßig beurteilen. Dies nennt man auch Body Score, dabei wird die Wirbelsäule abgetastet. An der Wirbelsäule knapp vor der Hüfte sollte man weder Fettpolster fühlen noch die Dornfortsätze allzu sehr spüren. Den perfekten Ernährungszustand sollte man in der Literatur nachlesen und von Zeit zu Zeit bei seinen Tieren kontrollieren.

Alpakas werden immer wieder von Darmparasiten befallen und deshalb sollte man jährlich im Frühjahr vor Beginn der Weidesaison eine Kotprobe nehmen und diese in einem Labor untersuchen lassen. Wenn nötig, sollte man daraufhin auf die gefundenen Erreger entwurmen. Um einer erneuten Infektion mit den Parasiten vorzubeugen, sind die Kotstellen  immer gut zu säubern. Im Unterstand täglich, im Auslauf mindestens einmal wöchentlich. Bei der Reinigung der Kotstellen wird der Kot begutachtet. Ein verklumpter oder fladenartiger Kot, deutet daraufhin das ein Tier krank ist. Auch Durchfall ist ein Krankheitsanzeichen.

Regelmäßige Zahnkontrolle gehört ebenfalls zur Pflege. Hat ein Tier eine Zahnfehlstellung, so müssen die Zähne kontrolliert werden und bei Bedarf muss man sie kürzen. Das Kürzen der 6 messerscharfen, so genannten Hengst- oder Kampfzähne, die sich bei Hengsten im Alter von 2-4 Jahren entwickeln, darf nicht außer Acht gelassen werden. Ein Hengst mit ungekürzten Kampfzähnen kann andere Tiere ernsthaft verletzen.

Auch die Zehennägel müssen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf mit einer speziellen Nagelschere für Alpakas/Lamas gekürzt werden. Nägel und Lederballen müssen flach auf dem Boden aufliegen.

Schutzimpfungen sind je nach Gegend und Haltungsweise durchzuführen. In Frage kommen Tetanus (Wundstarrkrampf), Clostridien-Erkrankungen und Tollwut. Dies ist jedoch mit dem Tierarzt zu besprechen.

Obstbäume sollten vor Alpakas abgesperrt werden. Alpakas sollten kein Fallobst fressen. Zucker bekommt ihnen nicht. Fütterungsfehler können bei Alpakas Magengeschwüre verursachen. Durch ihre Herkunft aus den südamerikanischen Anden und der kargen Vegetation sind sie an zuckerhältiges und zu proteinreiches Futter (Äpfel, Karotten, Silage) nicht angepasst.