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Alpakas gehören zu den Neuweltkameliden wie Lamas und Guanakos. Alpakas können um die 20 Jahre alt werden. Das Stockmaß beträgt zwischen 80 bis 100 cm und das Körpergewicht eines erwachsenen Tieres liegt zwischen 60- bis 70 Kilo. 

Ein Alpaka ist ein Schwielensohler. Im Vergleich zu Kühen oder Schafen beschädigen sie den Boden auf dem sie gehen weniger.
Alpakas gehören zu den Wiederkäuern, allerdings unterscheidet sich ihr Magen deutlich von den Kühen. Sie besitzen einen sogenannten Kameliden- dreigeteilten Magen.
Die Tiere sind bescheiden in ihren Ansprüchen. Im Sommer bildet Gras und im Winter Heu die Hauptnahrung. Dabei sollte Heu immer zur freien Verfügung stehen. Alpakas sind Andentiere und durch die harte Witterung in ihrer Heimat ausgezeichnete Futterverwerter. Bei der Nahrungsaufnahme wird Gras nicht gerupft, sondern gezielt abgegrast. Dies macht sie zu idealen Landschaftspflegern. Das erste Grün im Frühling kann zu Magenproblemen führen, da die Tiere karge Futterpflanzen gewohnt sind und das frische Grün zu proteinhaltig für die Alpakas ist. Heu muss daher immer zur Verfügung stehen, genauso wie frisches, sauberes Wasser.

Alpakas sollten einen hellen, offenen Unterstand haben und ganzjährig ins Freie gehen können. In der Alpakazucht gilt, dem ersten Tier der Herde sollte eine Weidefläche von 1000m² zur Verfügung stehen, für jedes weitere Alpaka 100m² zusätzlich. Damit ist genügend Lauffläche für jedes Alpaka garantiert.

Als Weideumzäunung wird ein 1,50 m hohes Drahtknotengeflecht empfohlen.

Die Futterstelle sollte allen Alpakas genügend Platz bieten, dass auch rangniedrige Tiere keine Probleme beim Fressen haben.

Eine Ecke mit feinem Sand gilt der Woll-und Fellpflege und wird von den Tieren gerne in Anspruch genommen.