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Alpaka Haltung

Alpakas gehören zu den Neuweltkameliden wie Lamas und Guanakos. In Europa gelten Alpakas eher als Exoten. Ungefähr 20.000 Alpakas leben in England, 10.000 Alpaka in Deutschland und weltweit soll der Tierbestand rund 3 Millionen Alpakas betragen. Die geringe Anzahl der Tiere begründet auch das Problem genügend Alpakawolle zu produzieren. Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot.
Die Tiere leben lange, ein Alpaka wird zwischen 20 bis 25 Jahre alt. Das Stockmaß beträgt zwischen 80 bis 100 cm und das Körpergewicht eines erwachsenen Tieres liegt zwischen 60- bis 70 Kilo. 
Ein Alpaka ist ein Schwielensohler. Im Vergleich zu Kühen oder Schafen beschädigen sie den Boden auf dem sie gehen nicht.
Alpakas gehören zu den Wiederkäuern, allerdings unterscheidet sich ihr Magen deutlich von den Kühen. Sie besitzen einen sogenannten Kameliden- dreigeteilten Magen.
Die Tiere sind bescheiden in ihren Ansprüchen. Im Sommer bildet Gras und im Winter Heu die Hauptnahrung. Dabei sollte Heu immer zur freien Verfügung stehen. Alpakas sind Andentiere und durch die harte Witterung in ihrer Heimat ausgezeichnete Futterverwerter. Bei der Nahrungsaufnahme wird Gras nicht gerupft, sondern gezielt abgegrast. Dies macht sie zu idealen Landschaftspflegern. Das erste Grün im Frühling kann zu Magenproblemen führen, da die Tiere karge Futterpflanzen gewohnt sind und das frische Grün zu proteinhaltig für die Alpakas ist. Heu muss daher immer zur Verfügung stehen, genauso wie frisches, sauberes Wasser.

Alpakas sollten nicht im Stall gehalten werden. Es sind Weidetiere und sie können im Regelfall das ganze Jahr im freien leben. In der Alpakazucht gilt, dem ersten Tier der Herde sollte eine Weidefläche von 1000m² zur Verfügung stehen, für jedes weitere Alpaka 100m² zusätzlich. Damit ist genügend Lauffläche für jedes Alpaka garantiert.

Als Weideumzäunung wird ein 1,50 m hohes Drahtknotengeflecht empfohlen. Der Zaun muss stabil sein. Alpakas gelten als klug und lernen schnell. Deswegen erkennen sie, wenn man den Kopf unter den Zaun stecken könnte und mit einem heftigen Ruck durch Nachschieben des Körpers könnte dann der Zaun ausgehebelt werden.

Bewährt haben sich Unterstände mit einer Höhe von 2 Metern und mindestens 2 m² Platz für jedes Alpaka. Obwohl Alpakas Herdentiere sind mögen sie keinen zu nahen körperlichen Kontakt zu ihren Artgenossen. Je mehr Platz das einzelne Tier hat,  um so ruhiger ist die ganze Herde. Auch Futterstellen sollten Alpakas genügend Platz bieten. Eine Ecke mit feinem Sand gilt der Woll-und Fellpflege und wird von den Tieren gerne in Anspruch genommen.